40 Jahre Royal Oak! Zu Besuch bei Audemars Piguet. 18 HD-Videos illustrieren die spannendsten Produktionsschritte der Ikone.

Die Royal Oak 40 ist Jahre jung. Ich persönlich finde diese Uhr ist nicht gealtert. Im Gegenteil, sie hat nichts von ihrer Begehrlichkeit eingebüßt.

Zum Geburtstag der Royal Oak war ich gestern am Montag in Le Brassus im Vallée de Joux, um da am Stammsitz der Manufaktur, zusammen mit Christoph Guhl, eine spannende Reportage für Euch zu gestalten.

Christoph ist seit 28 Jahren bei Audemars Piguet beschäftigt. Er ist gelernter Uhrmacher und er arbeitete auch schon im Atelier der großen Komplikationen, dem magischen Ort an dem die tickende Königsklasse einer Uhrenmanufaktur von Hand zusammengebaut wird.
Heute ist Christoph für die gesamte technische Dokumentation und das Verfassen der Betriebsanleitungen verantwortlich. Zudem führt er ausgesuchte Kunden durchs Haus, betreut Stammkunden und er ist auch schon seit langem meine zuverlässige Auskunftsquelle, wenn es um Insider-Wissen über Audemars Piguet geht.

Ich hatte Christoph im Vorfeld gebeten Euch die Höhepunkte der Produktion einer Royal Oak zu zeigen und meine er hat dies mit Bravour gemacht. Wir sehen hier unten nicht jeden Produktionsablauf von A bis Z, sondern Christoph und ich zeigen Euch punktuell Höhepunkte der Herstellung einer Royal Oak. Was Ihr dabei insbesondere sehen werdet ist, dass handwerkliche Arbeit gefragt ist und die Maschine nur da zum Einsatz kommt wo es Sinn macht.

Audemars Piguet ist eine veritable Manufaktur, davon könnt Ihr Euch jetzt gleich überzeugen.

Zu Beginn, nach einer kurzen Begrüssung, zeigen fünf unterschiedlich lange Videos, die Herstellung der Gehäuse und Lünetten. Dann präsentiere ich Euch wie die Gehäuse und Lünetten von Hand poliert und veredelt werden.

Im Uhrmacheratelier sehen wir die spannendsten Arbeitsschritte bei der Montage des legendären AP-Kaliber 2120/2121.

Dann besuche ich mit Christoph das Atelier indem eine Skelettversion des AP-Kalibers 2120/2121 hergestellt wird. Wirklich erstmalig und exklusiv zeigt uns Christoph da das erste fertige Exemplar eines skelettierten Werkes, welches im Januar am SIHH in Genf bis dato nur als Vorserienversion zu sehen war.

Und, zu guter Letzt folgt noch ein extrem spannender und auch emotionaler Einblick in die Fertigung der Royal Oak-typischen Zifferblätter.

Nehmt Euch demnach bitte ein wenig Zeit, lehnt Euch zurück und begleitet Christoph und mich in die verschiedenen Ateliers von Audemars Piguet in Le Brassus.

 

Unsere Begrüßung, aufgenommen vor dem Stammhaus von Audemars Piguet in Le Brassus im Vallée de Joux gestern am Montag:

 

Jetzt folgen sechs unterschiedlich lange Videos, welche die komplexe Fertigung der Lünetten und des Gehäuses der Royal Oak illustrieren:

 

UPDATE! Das jetzt folgende Video habe ich heute Mittwoch soeben noch hinzugefügt. Es zeigt wie eines der Spezialwerkzeuge zur Bearbeitung der Lünetten vorbereitet wird bevor es in das Werkzeugmagazin der Siebenachs-CNC-Maschine geladen wird. Christoph erklärt uns dabei anschaulich den Unterschied zwischen gestern und heute.

 

Nach der gerade gezeigten Fertigung der Gehäuse und Lünetten müssen diese nun aufwendig poliert werden. Unzählige Arbeitsgänge sind dafür notwendig und die Erfahrung der Mitarbeiter ist dabei durch nichts zu ersetzen. Was da manchmal eher simpel aussieht bedarf jedoch einer langjährigen Berufserfahrung. Bühne frei für Christoph …

 

 

Spannend, oder?

 

Jetzt sehen wir uns die interessantesten Arbeitsschritte beim Zusammenbau des legendären AP-Kaliber 2121/2120 an. Christoph zeigt uns zudem wie eine Spirale abgezählt wird, damit sie in richtiger Länge dann ihren Dienst im Uhrwerk versehen kann.

Übrigens, wisst Ihr mit welcher Anzahl von Halbschwingungen die Unruh dieses AP-Kalibers oszilliert? So viel vorweg: Es sind nicht 18.000 und auch nicht 21.600. Christoph gibt Euch gleich die Antwort…

 

 

Die nächsten drei Videos zeigen Euch Details zur Skelettierung des Kalibers 2120/2121. Christoph führte diese Arbeiten früher einmal selber als Uhrmacher durch, kennt daher alle Geheimnisse, Tricks und Kniffe. Spannend, spannend, kann ich da nur festhalten …

 

 

Einer der Höhepunkte meines Besuches war dieser… Selbst wenn ich das jetzt schon mehrfach gesehen habe, es ist jedes Mal wieder beeindruckend zu erleben wie die Zifferblätter hergestellt werden. Wer von Euch an der letzten “Munichtime” und/oder “Viennatime” war, der konnte sich das schon mal in Ruhe ansehen. Audemars Piguet brachte zu den beiden Uhrenausstellungen eine alte, restaurierte Maschine mit, die genau das macht was diese halbautomatischen Pendants auch können: Wunderschöne, facettenreiche Zifferblätter herstellen.

Selbst Christoph blühte bei unserer letzten Station an diesem langen Nachmittag nochmals so richtig auf. Doch, bitte seht selbst…

 

 

So Leute, das war es … DANKE fürs Zusehen!

 

Ich bedanke mich an der Stelle jetzt aber auch GANZ HERZLICH bei meinem langjährigen Freund Christoph Guhl, der mir, und hoffentlich auch Euch, einen unvergesslichen “Nachmittag” bereitete.

So lange in der Uhrenindustrie Menschen wie Christoph unterwegs sind und jeden Tag ihrer Passion mit Freude und Liebe nachgehen, mache ich mir keine Sorgen um Audemars Piguet und die Zukunft der Schweizer Uhrenindustrie.

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