Ich stelle Euch Leon Berger vor. Leon wird künftig für uns Taucheruhren unter realen Bedingungen unter Wasser testen.

Leon Berger ist ein begeisterter und erfahrener Taucher. Er ist unter Wasser zu Hause und seine langjährige Erfahrung macht ihn in diesem Element heute souverän.

Zu seinen Tauchgängen gehört naturgemäss auch stets eine perfekte Ausrüstung und eine entsprechend zuverlässige Armbanduhr. Über die Jahre konnte der Uhrenliebhaber und -kenner bereits viele Eindrücke und Erfahrungen mit professionellen Taucheruhren sammeln. Nun wollen wir sein Wissen und seine Möglichkeiten unter Wasser zu filmen und zu fotografieren nutzen.

Leon wird für uns unter realen Bedingungen Taucheruhren testen. Die Jaeger-LeCoultre “Master Compressor Diving Alarm Navy Seals” ist der erste Kandidat. Im Roten Meer in Ägypten wird Leon die “Master” auf Herz und Nieren testen und unter allen denkbaren Bedingungen fotografieren und filmen.

Näher kann man gar nicht dran sein! Somit gewinnen wir Landratten künftig einen guten Eindruck von den verschiedenen Modellen und können uns so ein Bild machen welche der Uhren unter Wasser wirklich Spass macht und zudem ihre Funktion voll und ganz erfüllt.

Leon ist ab morgen Freitag unterwegs nach Ägypten und sobald er zurück ist dürfen wir uns über seinen Test der Jaeger-LeCoultre “Master Compressor Diving Alarm Navy Seals” freuen, aber auch über eine Vielzahl toller Bilder und das eine oder andere Video, welches die Uhr unter Wasser in Aktion zeigen wird.

Ich fragte Leon wie er zum Tauchen kam und mit welcher Ausrüstung er zur Tat schreitet. Hier seine Antwort:

“Zu meiner Tauchausbildung und Taucherfahrung: Begonnen habe ich mit dem Tauchen 1984, angefangen hat das im Urlaub in der Türkei. Dort habe ich einen typischen Schnellsiedeurlaubskurs gemacht und war danach 1-Stern Taucher der Organisation CMAS (Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques – Welttauchsportverband). Zurück in Wien hat mich das Ganze aber dermaßen begeistert, dass ich mir einen Tauchsportverein gesucht habe, der mit das Tauchen wirklich vernünftig beibringt. Ich wollte das so gut lernen, wie es möglich war. Also hab ich den ganzen Herbst und Winter nach dem Urlaub im Hallenbad und bei Lehrgängen zugebracht und hab in den Jahren darauf alle Brevets und Sonderbrevets bis zum 3-Stern-Taucher absolviert, darunter Eintauchen, Bergseetauchen, Höhlentauchen nach CMAS Richtlinien. Dazu zählt auch die Ausbildung zum Dekotauchen und Tieftauchen.

Ca. 2000 Tauchgänge später wurde ich von einem meiner besten Freunde gefragt, ob ich ihm beim Aufbau des Landesverbandes der steirischen Wasserrettung behilflich sein kann. Tat ich natürlich und so wurde ich nicht nur Einsatztaucher der Wasserrettung, sondern gab auch das mittlerweile erworbene Wissen an unsere jungen Taucher weiter. So nebenbei absolvierte ich die Ausbildung zum Mischgastauchen, d.h. Tauchen mit anderen Atemgasen als Pressluft. Vor drei Jahren habe ich den Status als Einsatztaucher der Wasserrettung ruhend gestellt, da mich meine Firma zu viel Zeit kostet. Etwa zur selben Zeit wurde mir von der CMAS das 4-Stern Brevet ehrenhalber verliehen, das kann man nicht erwerben oder durch einen Kurs machen, das wird ehrenhalber verliehen und ist die höchste Stufe, die man als Taucher erreichen kann. Zur Zeit gibt es nur 3 Taucher mit diesem Status in Österreich.

Mittlerweile habe ich mehr als 3800 Tauchstunden am Tacho, viele davon in den Seen in A, D, I und CH. Meine Tauchreisen führten mich u.a. auf die Kapverden, in die Karibik (Mexico, Belize, Honduras, Grand Cayman), jedes Jahr mehrmals ans Rote Meer (für mich das schönste Tauchgewässer der Welt wegen des großen Reichtums an Weichkorallen). Flusstauchen im Tessin, Höhlentauchen in Ungarn (Quelltopf der Thermalquelle in Heviz) und die Gewässer vor Südfrankreich (Wracks), Kroatien (Wracks und Höhlen) und dem Mittelmeer vor Sizilien und Malta zählen ebenfalls zu meinen bevorzugten Tauchgewässern.

Seit Jahren tauche ich nur mehr mit Trockentauchanzügen (auch in warmen Gewässern), was oft auf Tauchschiffen in tropischen Meeren zu Heiterkeitsausbrücken der Mittaucher führt www.watch insider.de | news  | Ich stelle Euch Leon Berger vor. Leon wird künftig für uns Taucheruhren unter realen Bedingungen unter Wasser testen. | icon smile Auf diesen Schiffen werde ich “Frostbeule” genannt www.watch insider.de | news  | Ich stelle Euch Leon Berger vor. Leon wird künftig für uns Taucheruhren unter realen Bedingungen unter Wasser testen. | icon smile

Früher habe ich mit einer analogen Kamera (Nikon F80 in einem Subalgehäuse – ca. 15kg mit Blitzgerät) meine UW-Fotos gemacht, mit dem Alter wird man bequemer und so habe ich versucht, die schwere Ausrüstung immer mehr zu minimieren. Über diverse Sea&Sea und Nikon Kompaktkameras bin ich letztlich bei der Panasonic Lumix DMC-LX5 gelandet. Eine kleine, aber feine Kamera, die erstens mit einem Leica Objektiv mit 24mm Weitwinkel (besonders unter Wasser wichtig) und hoher Lichtstärke (2.0) ausgestattet ist und mir zudem die Möglichkeit gibt, unter Wasser zu filmen. Durch den großen Sensor und die vernünftige Beschränkung des Hersellers auf 10 Megapixel sind die Fotos rauschfrei. Als Unterwassergehäuse kommt das zur LX5 passende Gehäuse von Ikelite zu Einsatz (vom Hersteller freigegeben bis 60m Tauchtiefe, von mir bis 75m getestet). Das Licht unter Wasser wird von einem INON D2000 Blitzgerät geliefert, das seitlich mit schwenkbaren Armen am Handgriff des Gehäuses befestigt ist. Für extreme Weitwinkelaufnahmen verwende ich einen Fisheyevorsatz mit Domeport, der mir unter Wasser einen Bildwinkel von 140 Grad ermöglicht.”

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3 Kommentare

  1. Christoph sagt:

    Leon, gut Luft und viel Spass mit der neuen. Erschrecke die Fische nicht mit dem Wecker. Du weist ja wie so die Fische Unterwasser den Mund offen halten, aber das war eine andere Marke:-) Gruss Christoph

  2. Dean sagt:

    Da bin ich aber gespannt, wie manche Taucheruhren unter Profibedingungen abschneiden. Viel Spaß bei der “Arbeit” unter Wasser, Leon. Vergiss nie das Auftauchen und grüß mir Nemo. ;-)

    Beste Grüße, Dean

  3. rhaas sagt:

    Ich freue mich auf Leons Eindrücke und auf weitere Taucheruhrentests.