Zenith Stratos, Felix Baumgartner und das Redbull Stratos Projekt – Ein Update

Ich melde mich quasi live aus der Wüste von Neu Mexiko, wo vom Airfield von Roswell in der Nacht von Montag auf Dienstag das Projekt Redbull Stratos starten wird. Mit dabei ein Zenith Chronograf

Die Countdown-Phase hat begonnen. Wenn das Wetter hält, dann startet Felix Baumgartner am frühen Morgen des Dienstag lokale Zeit zu seinem Sprung aus 36,5 Kilometer oder 120.000 Fuss Höhe. Dabei wird er gleich vier Weltrekorde brechen und vor allem als erster Mensch im freien Fall mit Schallgeschwindigkeit zurück zur Erde düsen. Felix wird rund fünf Minuten und dreißig/vierzig Sekunden im freien Fall sein und dann noch weitere zehn Minuten am Fallschirm hängen. Obwohl wir heute erfahren haben, dass Felix’ Ausrüstung unzählige elektronische Backup-Systeme besitzt, sind die letzten zwei System mechanisch. Das ist zum einen ein speziell konstruierter, mechanischer Höhenmesser und ein Zenith “El Primero Stratos”-Chronograf. Beides wird Felix im Fall des Falles helfen seinen Flug richtig zu timen und zu wissen in welcher Höhe er sich befindet. Es kann theoretisch auch einen Funkausfall geben und auch dann wird sich Felix auf seine Zenith verlassen müssen. Er trägt den “Stratos”-Chronografen mit einem überlangen Klettverschlussband über seinem Anzug am rechten Unterarm. Dieser Chronograf wird dabei einigermaßen gefordert werden. Dazu zählen die immensen Temperaturunterschiede, die Höhe, der Druckunterschied, die Schallgeschwindigkeit und die starken Vibrationen. Mal sehen wie die Uhr nachher aussieht…

Art Thompson, der Technical Project Director der Mission, bestätigte mir im Interview, dass die Zenith alles andere als ein Werbegag ist. Nicht nur das, Felix habe bei seinen letzten Testsprüngen in der Phase seines freien Falls ständig auf die Uhr gesehen. Art sagte mir die fast sechs Minuten freier Fall werden Felix vorkommen wie eine Ewigkeit, wenn man die Länge eines normalen Fallschirmsprunges damit vergleicht.

Doch, hört selber, was Art Thompson mir erzählte:

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Art Thompson, der Technical Project Director des Red Bull Stratos Projekts

 

So sieht es übrigens hier am Airfield von Roswell aus. Ich stehe vor dem Gäste- und Mediazelt und filme die Umgebung. Der Ballon von Felix wird genau hier vor der Türe starten…

 

Das Bild zeigt Euch die drei wichtigsten Verantwortlichen der Mission. Joe Kittinger (bisheriger Rekordhalter in einem Sprung aus großer Höhe), Art Thompson (Technical Project Director) und Andy Walshe (High Performance Director). Alle tragen sie einen Zenith “Stratos El Primero”-Chronografen. Nicht im Bild ist der Meteorologe Donald Day, von dessen Entscheidung das Go für die Mission abhängt. Zum Zeitpunkt als das Bild entstand gab er gerade ein Interview und so konnte er nicht mit aufs Bild.

 

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Joe Kittinger, Art Thompson und Andy Walshe zeigen mir ihre Zenith Chronografen

 

Aus gutem Grund heute nicht zu sehen war Felix Baumgartner. Er wird abgeschottet, damit der sich optimal auf den Sprung vorbereiten kann.

 

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